28.09.2020
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Seminar in der Pfingstwoche 2008 in Kaufbeuren, Deutschland

„Wir lernen für den Hund“

Seminar mit Sebastian Kuder

Wir - das ist der Hundesportverein Kaufbeuren. (HSV Kaufbeuren 1926 e.V.)

Und ja, wir haben uns alle für den Hund schlau gemacht. Vielleicht sollten wir da mal ein wenig näher drauf eingehen ...

Wie ja bereits im vergangenen Jahr ausgemacht, ist Sebastian Kuder in der Pfingstwoche 2008 wieder zu uns ins schöne Allgäu gereist, um allen die etwas über den richtigen Umgang, Erziehung und Kommunikation mit dem Hund lernen wollten, auch etwas beizubringen. Gar nicht so einfach mit einer großen Gruppe von Leuten, die alle unterschiedliche Funktionen im Verein haben, unterschiedlich weit ausgebildete Hunde haben und eine Menge mehr an Faktoren besitzen, die sie unterscheiden. Also wurden wir erst einmal in 4 verschiedene Gruppen aufgeteilt.

Gesagt getan, lasst das Training beginnen! 5 Tage, die sich sehr gelohnt haben.

Die 2 Gruppen der normalen Mitglieder des Vereines haben eindrucksvoll viele Möglichkeiten der Problemlösung in der Hundeerziehung erfahren.

Dabei wurde allen sofort klar, wie wichtig die eindeutige Kommunikation zu dem eigenen Hund ist. Übung macht den Meister und wenn es anfänglich auch nicht so leicht war, im Laufe der 5 Tage wurde durch viel Spaß und anschauliche Beispiele die praktische Arbeit mit dem Hund fließender und erfolgreicher. Und am Ende konnte jeder der Teilnehmer sagen, dass er 5 interessante, aufschlussreiche und vor allem lehrreiche Tage mit seinem Hund zusammen verbracht hat.

Die 2 Gruppen der Ausbilder des Vereines bekamen andere Aufgaben. Sie hatten nun die Aufgabe ihre Mitstreiter zu beobachten, die Trainingseinheiten in einen sinnvollen Ablauf zu bringen und es dann in angemessener Theorie den Mitstreitern zu vermitteln. Um es kurz zu fassen, es war anstrengend. Aber jede Anstrengung, die zu einer positiven Veränderung führt, lohnt sich. Und das kann man mit Sicherheit sagen:

Diese ist eingetroffen!

Zudem haben wir alle  - Ausbilder und Mitglieder des Vereines - gemerkt, wie entspannt das Zusammensein mit dem Hund sein kann, wenn man seine Zeichen richtig deutet und fair und angemessen darauf reagiert. 

Wir danken Sebastian Kuder für eine unglaublich angenehme, kurzweilige und lehrreiche Woche!

Er ist bei uns immer herzlich Willkommen. (Das ist selbstverständlich als Einladung für das nächste Jahr zu sehen!)
 

Als kleine Anmerkung:

Diese 5 Tage gaben uns als Ausbilder den Anlass über unsere Vereinsphilosophie nachzudenken. Und Dank der zahlreichen Tipps von Sebastian Kuder haben wir eine Neuentwicklung entstehen lassen. Die traditionellen Methoden, in Verbindung mit den neuen Erkenntnissen, machen das Training am Platz wieder für alle praktikabel und zudem macht es allen noch eine Menge Spaß.

Die Ausbilder vom HSV Kaufbeuren sagen Danke.

Artikel als pdf-Download           Fotos aus dem Seminar

 


Seminar vom 24.11.2007 in Kaufbeuren, Deutschland

 

„Kommunikation des Hundes“

Seminar mit Sebastian Kuder

Es trafen sich in einem kleinen Städtchen im Allgäu, an einem kalten Tag im November 2007 - und es war wirklich kalt - 20 Hundefreunde, um sich, in Bezug auf Hundekommunikation, von Einem der was davon versteht, etwas Licht ins Dunkle  – na ja, sagen wir in die Dämmerung bringen zu lassen.

Die 20 oben Erwähnten sind alles Mitglieder unseres Hundesportvereins Kaufbeuren und der Eine ist Sebastian Kuder. Er kam freundlicher Weise unserer Bitte nach und hielt ein Seminar bei uns und für uns in Kaufbeuren.
Wir wollten unser Wissen über moderne und zeitgemäße Hundearbeit und vor allem über die Kommunikation erweitern und man kann ohne zu übertreiben sagen, Sebastian Kuder verstand es, uns das eindrucksvoll und nachhaltig während dieses einen Tages zu vermitteln.

Schon die Einführung ließ uns wissen, dass wir alt eingefahrene Regeln aufbrechen müssen und um gute und anhaltende Ergebnisse in der Arbeit mit unseren Hunden zu erzielen, stark an uns selbst arbeiten müssen. Vor allem unsere Beobachtungsgabe sollte geschärft werden.

Viele Fragen auf Probleme, warum der Hund tut was er tut, beantworten sich bei genauem Hinsehen und genauer Erinnerung an Vorangegangenes  bereits von selbst (und wenn man Sebastian Kuder genau zugehört hat). Eine schnell aufgelegte Pfote auf dem Fuß, ein Hund der sich in T-Stellung vor einen stellt und man krault ihm, weil er schon gerade da steht, die Ohren….., und viele kleine unbewusste Aktionen mehr, denen man keine Beachtung schenkt. Dinge die man entweder nicht sieht, oder Fehler die man aus reiner Gewohnheit macht. Dieses Nichtbeachten oder die Gewohnheitsfehler sind aber immer von großer Bedeutung bei der Kommunikation mit dem Hund und der Kommunikation des Hundes  mit uns. 

-  Wir haben dazugelernt, vor allem besser auf die Signale unserer Vierbeiner zu achten!  -

Eindrucksvoll für uns alle war am Nachmitttag die praktische Arbeit mit den Hunden. Wir hatten ein paar mehr oder weniger starke „Problem“ Hunde dabei. Sebastian Kuder zeigte, dass er was er in der Theorie erzählt, in der Praxis mit dem Hund in völliger Selbstverständlichkeit umsetzen kann.  Am liebsten wäre jeder von uns mit seinem Hund auf den Platz gekommen, nur um zu sehen und zu lernen. Leider war die Zeit dafür zu knapp bemessen, denn Sie verging wie im Flug.

Zugegeben, am Abend haben unsere Köpfe ziemlich geraucht und die Diskussionen über das Gesehene und Gehörte werden noch andauern und uns beschäftigen. Wir haben viel dazugelernt und deswegen haben  wir uns auf jeden Fall entschlossen Sebastian Kuder für den Sommer zu einem Anschlussseminar zu verpflichten.

Es war ein wirklich schöner, interessanter, informativer und humorvoller Tag, der leider zu kurz war um all unsere Fragen zu beantworten.

Wir möchten uns auf diesem Wege nochmal herzlichst bedanken und schicken Grüße aus dem schönen Allgäu

Kaufbeurer Hundesportverein

Artikel als pdf-Download           Fotos aus dem Seminar

 


Bericht aus dem Seminar vom 3. Februar 2007

Am Samstag, 3. Februar 2007 fanden sich die 20 Teilnehmer des Kurses im Restaurant Pine in Liestal ein. Die meisten noch ein bisschen verschlafen; alle in freudiger Erwartung.

Gestartet wurde mit viel Theorie. Diese war jedoch in keinster Weise trocken und langweilig, denn sie wurde mit vielen konkreten Beispielen gut erklärt.

Nach einer kurzen Pause, in der viele Fragen schon beantwortet werden konnten, ging es weiter mit der Beurteilung von Fotos. Gemeinsam versuchte man folgende Fragen zu beantworten: Was sehe ich da? Was will mir der Hund sagen? Wie soll ich reagieren? Die TeilnehmerInnen konnten hier bereits versuchen, das Gehörte anzuwenden.

In der Mittagspause wurde bei einem guten Menue, das Gelerne diskutiert und man konnte teilweise schon jetzt feststellen, was einem der eigene Hund eigentlich sagen möchte und es wurde klar, dass man es zum Teil bis jetzt gänzlich missverstanden hat.

Am Nachmittag stiegen die Anforderungen nochmals an. Es galt die neuen Erkenntnisse mit Hilfe von Videofilmen zu vertiefen. Unglaublich, wie schnell man da schauen muss, um die feinen Signale des Hundes zu erkennen. Glücklicherweise hat man bei Filmen die Möglichkeit, diese mehrmals anzusehen, damit wirklich alle TeilnehmerInnen die Signale der Hunde erkennen konnten. Die Geduld von Sebastian Kuder war beispielhaft.

Um 17.00 Uhr war der äusserst informative Kurs zu Ende. Im letzten Kursteil hat Sebastian Kuder die vielen persönlichen Fragen nach Möglichkeit noch beantwortet. Die KursteilnehmerInnen verliessen müde, aber mit viel neuem Wissen den Kurs mit der Option, immer wieder mal beim Kursleiter nachzufragen, wenn neue Fragen in Bezug auf die Kommunikation mit ihren Hunden aufkommen sollten.

Fotos aus dem Seminar